Baum im Auge

Am 25.11.2012 war ich beim Windercrosslauf in Goldbach. An diesem Tag war es sehr windig und es fielen Blätter und Tannennadeln von den Bäumen. Eine Tannennadel wollte unbedingt in mein Auge und hat es schließlich auch geschafft. Nachdem ich ein paar mal im rechten Auge gerieben hatte, war sie draußen, hab ich gedacht. Am nächsten Tag hab ich sie immer noch gespürt und kurz gesehen, als ich das Augenlid hochklappte. Beim zweiten mal hab ich sie nicht mehr gefunden. Also ab zum Augenarzt. Dieser hat sie leider auch nicht gefunden und hab mir nur ein Antibiotikum für das gereizte Auge verschrieben. Am Dienstag Morgen klappe ich nochmals das Augenlid hoch und da schwamm die Tannennadel quer durchs Auge. Kurz rausgefummelt und fotografiert:

Sie misst fast einen Zentimeter! Komisch das der Augenarzt das Riesending nicht gefunden hat!

Neue Triathlonausrüstung

Habe meine Triathlonausrüstung aufgestockt. Zunächst präsentiere ich meinen neuen Neoprenanzug. Diesen habe ich, ebenso wie die Schwimmbrille, günstig vom Simon erstanden. Da er sich einen neuen geleistet hat, brauchte er seinen alten nicht mehr. Bevor jemand frag, ich komme rein und wieder raus ;-) Falls ich bis zum Churfranken Triathlon halbwegs durchkraulen und den Neo schnell ausziehen kann, wird er dort eingesetzt. Bis dahin muss ich aber noch viel üben!
Neo von 2XU

Die Schwimmbrille 4174 von Fashy ist sehr gut für den Niedernberger See geeignet. Dort habe ich mit dieser Brille ca. 2 Meter Sichtweite. Beim Heinerman bringt sie leider nix, da das Wasser sehr trübe ist. Zudem lässt sie sich bequem tragen und hält dicht.

Auf Rat von Simon habe ich mir die bindfreien Schnürsenkel von Xtenex zugelegt. Das einfädeln ist nicht ganz so einfach wie normale Schnürsenkel, aber ich hoffe, dass es sich beim nächsten Triathlon auszahlt. Über den Laufkomfort kann ich noch nichts berichten, da ich sie erst am Sonntag ausprobiere.

Tip: Ich hatte beim einfädeln beide Schuhe angezogen. So kann man sofort überprüfen, ob der Schuh lockerer oder fester sitzt und ggf. korrigieren.

Update Nach den ersten 10 Km hab ich keinen Unterschied zu den normalen Schnürsenkeln feststellen können. Bin gespannt, ob sie auch einen BraveheartBattleRun aushalten.

Heinerman 2012

Diesen Sonntag (den 24.06.2012) fand der Heinerman Triathlon statt. Wie auch letztes Jahr wollte ich diese Olympische Distanz (1,5 km/ 40 km / 10 km) bezwingen. Der Wettkampftag fing mitten in der Nacht um 5:10 an. Mein Frühstück bestand aus 4 Toasts, einer Banane und 2 Tassen Kaffee. Frisch gestärkt und mit meinem, schon angezogenen, Triathlonanzug fuhr ich Richtung Darmstadt. Renate konnte wegen einem Fahrradunfall diesmal nicht dabei sein.

Das Auto wurde an der TU Lichtwiese abgestellt. Nachdem das Fahrrad ausgeladen, zusammengebaut und aufgepumpt war, traf ich auch schon Bastian. Zusammen sind wir zum Veranstaltungsort Großer Woog geradelt. Nach dem Rad Einchecken, Wechselzone vorbereiten und Ballast loswerden, haben wir uns mit Bastians Frau und seinem Bruder auf der Insel getroffen.

Dann war es auch schon wieder soweit und er Start rückte näher. Eine Frau wollte erst in der letzten Minute ins Wasser, da sie trotz Neo sehr schnell fror. 2011 wurden ihre Füsse nicht nicht mehr warm. Damals war das Wasser auch nur 18°C warm. Mit 22°C war das Wasser heuer viel wärmer und ich sprang an einer freien Stelle hinein. Beim Start und im weiteren Verlauf musste ich einige Schläge und Tritte einstecken und verteilte auch einige. Dies bleibt beim diesem Gedränge leider nicht aus. Zudem war das Wasser sehr trübe und enthielt Unmengen an Schlingpflanzen. Nach ca. 33 Minuten war das Schwimmen auch wieder vorbei.

Das Umziehen funktionierte prima und ich versuchte die, beim Schwimmen verlorene Zeit, wieder gut zumachen. Ich überholte jedem Menge Teilnehmer und hatte ein kleines Rennen mit Kilian (606) und John (40). Beide überholte ich etliche male, konnte meinen Vorsprung nicht lange halten. Besonders an der letzten Ansteigung gegen Ende der Radstrecke büßte ich einige Plätze wieder ein. Nach ca. 18 Kilometer hab ich auch Angie wieder getroffen. Ich hab letztes Jahr versucht mich an sie dran zu hängen, hat aber leider nur bis Kilometer 8 funktioniert. Sie war leider zu schnell.

Dennoch bin ich mit meiner Zeit von 1:24 sehr Zufrieden, da sie auch zweimal Wechselzone enthält. Beim Verlassen der Wechselzone machten mich einige Zuschauer darauf aufmerksam, dass ich noch meinen Helm und meine Brille auf habe. Diese legte ich an den Rand, da ich nicht zuviel Zeit verlieren wollte. Nach dem Wettkampf waren sie leider nicht mehr auffindbar. Nach dem Radfahren waren meine Füße eingeschlafen, meine Waden schmerzten und von meinem Popo will ich erst gar nicht anfangen.

Beim Laufen musste ich mir eine andere Person zum ziehen suchen, da Angie noch mit Radfahren beschäftigt war. Zum Glück hatten sich die Schmerzen die sich nach dem Radfahren angesammelt hatten, sich nach Kilometer 2 verflüchtigt. Zu meinem Erstaunen hieß meine Zugperson dieses Jahr Angelika. Ihr konnte ich leider auch nur bis Kilometer 8 folgen und brauchte dann eine 2 minütige Laufpause. Auch sie war 1-2 km/h zu schnell. Nach der Pause fand sich ein Läufer, der mein Tempo hatte. Nach 8,5 Kilometer hatte die “alte” Angie wieder aufgeholt und mich motiviert (Nochmal Danke!). Ich soll dieses Jahr vor ihr ins Ziel kommen. Dies hab ich auch geschafft. Sind zwar nur 9 Sekunden, aber dafür das ich eigentlich fertig war, hab ich nochmal einen schönen Endspurt hingelegt. Zeit 1:00

Heinerman Laufen

Heinerman Laufen

Nach 02:57:22.10 war ich im Ziel, 11 Minuten schneller wie letztes Jahr. Dort überreichte mir eine Cheerleaderin eine Medaille. Nachdem ich mich mit alkoholfreien Bier, Bananen und Melonen gestärkt hatte, wartete ich auf Bastian. Er kam erst ca. eine halbe Stunde (03:24:11.10) später. Zwischendurch traf ich noch Fabian (Zeit 3:02), den ich vom Firmen Ultra in Pfungstadt kenne. Insgesamt war es wieder ein schöner Triathlon mit perfektem Wetter (bewölkt und nicht zu warm). Deshalb werde ich auch nächstes Jahr dabei sein, eventuell wieder mit meiner Startnummer 110.

Strongmanrun 2012 überlebt

Renate und ich haben am 5.5.2012 den Fishermans Strongman erfolgreich absolviert. Zu diesem Anlass möchte ich meine Erfahrungen teilen.

Tag 1: Anreise
Am Freitag sind wir mit zuviel unnötigen Gepäck Richtung Eifel zum Nürburgring gefahren. Die Stimmung und das Wetter (sehr sonnig und warm) waren hervorragend. Nach der Ankunft auf dem Campingplatz wurde zuerst der Grill angezündet und das Zelt aufgebaut. Nachdem das Zelt stand, konnten wir auch mit dem Grillen anfangen. Das schmackhafte Grillgut konnten wir noch vor dem ersten Regenschauer mit Hagel verspeisen. In einer Regenpause holten wir unsere Startunterlagen ab und erkundeten das Gelände. Punkt 17 Uhr startete die Pastaparty im Eifeldorf, aber bedingt durch das Wetter fanden sich erheblich weniger Personen ein, als von den Veranstaltern geplant. Im Restaurant “twentyseven” gab es für nur 7,90 Euro ein Buffet mit drei verschiedenen Nudelsorten (sehr lecker). Dazu Apfelsaft und Wasser soviel man wollte. Nach diesem üppigen Mahl gingen wir um 20:30 ins ring°kino. Dort konnten wir nach einer sehr langen Wartezeit an der Kasse die Komödie “American Pie 4: Das Klassentreffen” anschauen. Dieser Film kommt zwar nicht ganz an die ersten Filme heran, ist aber trotzdem empfehlenswert! Hiernach gingen wir zum Zeltplatz zurück, da ein anstrengender Tag bevorstand. Die Nacht war bitter kalt. Obwohl ich im ganz im Schlafsack verschwunden war, und nicht einmal der Kopf rausgeschaut hat, habe ich gefroren. Ich brauche wohl einen Schlafsack, der tiefere Temperaturen aushält.

Tag 2: Frühstück
Auch an diesem Tag kam der Spruch “Das wird die Hölle” sehr häufig zum Einsatz. Um es vorweg zu nehmen, es war die Hölle! Nachdem wir uns einigermaßen von der kalten Nacht erholt und uns ein wenig frisch gemachten hatten, packten wir unsere Laufsachen und liefen Richtung Frühstück. Dort lies uns der Türsteher der Langstreckenbar nicht rein, weil es keine Brötchen mehr gäbe. Wir sollen es im Castello probieren. Dort gab es am Anfang zwar auch keine Brötchen, aber wir konnten wenigstens frühstücken. Dort kostete das Früstücksbuffet aber 14,00 Euro anstatt der 9,50 Euro des Powerfrühstücks des Rahmenprogramms. Gut gestärkt ging es zum Event.

Der Start
Um ca. 11 Uhr erreichten wir das Eventgelände. Die Orientierung auf dem großen Gelände fiel sehr schwer. Teils weil es keinen großen Plan gab, teils weil die Schilder zu niedrig hingen und durch andere Personen verdeckt wurden. Nur durch fragen anderer Teilnehmer konnten wir den Weg zu den Garderoben finden. Vor der Garderobe machten wir uns lauffertig und wartenden ca. 25 Minuten im Regen, damit wir unsere Wert- und Duschsachen abgeben konnten. Nur noch schnell aufs Klo, zum Start durchgefragt und schon standen wir mitten drin. Die motivierende Musik wurde nur durch den Sprecher und durch Buhrufe für Herrn Pocher unterbrochen. Da der Start 30 Minuten angeblich wegen Nebel (ich vermute das einige Teilnehmer noch ihre Beutel bei der Garderobe abgeben wollten) verschoben wurde, standen wir ca. 50 Minuten im kalten Regen. Nun war es endlich soweit, und der Startschuss fiel. Nach ca. 5 Minuten konnten auch wir loslaufen, doch dann stockte das Feld schon wieder und wir arbeiteten uns im Schritttempo Richtung Startlinie. Sie wurde erst nach 8 Minuten erreicht und wir konnten frei laufen.

Der Run
Kurz nach dem Start konnten die ersten Teilnehmer nicht mehr das Wasser halten und verrichteten ihre Notdurft an der Rennstrecke. Der erste Stau (ca. 35 Minuten) bildete sich nach zwei Kilometern an einem 2,5 m breiten Durchgang mit Verpflegungsstelle. Nach diesem Nadelöhr war der schmale original Weg durch zerstörte Absperrbänder nicht mehr erkennbar und so sind viele Läufer kreuz und quer den Berg herunter gelaufen.

Hindernis 0.5: Verpflegungsstelle 1
Auf rutschigen Untergrund konnte man zur Verpflegungstelle hinrutschen. In der ersten Runde wurde noch mit Bananen, Orangen und Powerriegeln geworfen wie Kamelle und in der Zweiten gab es nur noch Obst. Wenigstens wurde so die Wartezeit angenehm verkürzt.

Hindernis 1: Schwimmalaya
War ganz nett, 3 Becken mit Matsch und einem 6 m hohen Berg mit Seilen. Leider waren die Becken in der zweiten Runde leer ;-( Noch vor dem ersten Hindernis wurden die Teilnehmer vom Ersten überrundet.

Hindernis 2: Barbecue
Beim Durchlaufen hat man nix gesehen und es hat nach verschmorten Plastik gestunken. Schön fand ich die Flammen, die leider in der zweiten Runde aus waren.

Hindernis 3: Wall Street
Ein Holzwand mit Löchern zum Hochsteigen -> sehr einfach.

Hindernis 4: Die schwarze Witwe
Bei der ersten Runde stauten (ca. 25 Minuten) sich hier wieder die Teilnehmer. Deshalb erlaubten die Ordner an der Seite vorbei zu robben. In der zweiten Runde war dieses Hindernis leider gesperrt und so konnte ich es nicht testen ;-(

Hindernis 5: Wadenkiller
Über einen Strohballen hüpfen ist nicht schwer!

Hindernis 5.5: Matschberg des Grauens (inoffiziell)
Ca. 20 Meter maschiger und sehr rutschiger Berg ohne Hilfsmittel. Kaum ohne Hilfe zu schaffen, besonders wenn man einen Typ mit Tanga als Vordermann hat ;-) Die Strecke war min. doppelt so breit wie geplant. Beim zweiten Mal war dieses Hindernis erheblich einfacher.

Hindernis 5.7: Verpflegungsstelle 2
Wie an jeder Verpflegungsstelle musste man auch hier warten. Wenn man dran war, konnte man mit einem Becher mit seinen schmutzigen Fingern sich selbst das Getränk aus dem Eimer holen. Sehr lecker! Die Zweite Runde war noch katastrophaler! Hier rutschte ich wegen der Bodenbeschaffenheit aus Bechern, Masch und Asphalt aus und zog mir eine kleine Schürfwunde zu. Auch gab es keine Becher mehr und man musste direkt vom Fass trinken!

Hindernis 6: Niagara Fall
Sehr geil! Wollte gleich nochmal rutschen, gab aber keinen Aufstieg! Leider in der zweiten Runde gesperrt ;-(

Hindernis 7: Heu-Ruck
Herrlich, schon wieder Stau (ca. 25 Minuten)! Schlimmer als auf der A3 am Offenbacher Kreuz zur Rush Hour! Die Strohballen war sehr hoch gestapelt und so musste man sich gegenseitig drüber helfen. Das hat wunderbar funktioniert! Selbst die Strongwomen haben kräftig zugepackt. Was für ein genialer Zusammenhalt! Dafür nochmal ein herzliches Dankeschön! Der Abstieg gestaltet sich, bedingt durch die Höhe von 3 m recht schwierig. In der 2. Runde gab es erwartungsgemäß keinen Stau mehr. 2/3 der Teilnehmer waren bestimmt schon im Ziel ;-)

Hindernis 8: Panikpool
Verdammte Scheiße war das Wasser kalt (7°C)!!! Reingesprungen und sofort die Luft weggeblieben! Hab erst mal den Rand gesucht und nachdem ich mich akklimatisiert hatte, konnte ich die 40 m natürlich mit Schuhen durchschwimmen. Es war auch beim zweiten Mal die Hölle! Danach waren die Klamotten sehr kalt, nass und ekelhaft eng anliegend. Bewegung war das einzige, dass gegen diesen Zustand half.

Hindernis 9: Hängelücke
War sehr einfach, konnte beim ersten mal über die Hängebrücke laufen, beim zweiten mal hab ich leider ein Seil verfehlt.

Hindernis 9.5: Verpflegungsstelle 3
Nix zu bemängeln! Nur sollten alle Verpflegungsstellen sich nach links und rechts aufteilen.

Hindernis 10: Zitterpartie
Entweder war ich gut und hab kein Draht berührt, der Strom war aus, oder die Spannung zu schwach eingestellt.

Hindernis 11: Kniekiller
Im Entenmarsch konnte dieses Hindernis einfach gemeistert werden.

Hindernis 12: Tauchstation
Bei diesem 2. Wasserhindernis war das Wasser schön warm, im Gegensatz zum Panikpool.

Hindernis 13: Schlammassel
War so einfach, kann mich kaum daran erinnern.

Hindernis 14: The Pyramids of Pain
Wenn man nicht aufpasste, ist man in ein Strohloch gefallen. Ansonsten sehr einfach.

Hindernis 15: Final Destination
Auf der rechten Seite konnte man fast ohne Reifenkontakt durchkommen (Pussylane?!). Gegen Ende haben sich die Hindernisse wegen der Zuschauer gehäuft.

Hindernis 16: Ziel oder auch Platz der Unterkühlung
Nachdem ich auf der Zielgeraden nochmal alles gegeben und bestimmt nochmal 50 Teilnehmer überholt hab, bin ich nach 04:42:43 Stunden (Platz 8140 von 9962) im Ziel eingetroffen. Nass, Schmutzig, Kalt, aber Glücklich, daß ich den Strongman überlebt habe. Nachdem ich meine Finisher Medaille erhalten habe, ging der Horror erst los! Die Verpflegungsstelle im Ziel war natürlich leer, ich hab von Kuchen gehört! Nix zum aufwärmen wie Decken oder ein heißes Getränk da! Nur Erdinger Alkoholfrei, schön gekühlt! War trotzdem lecker ;-) Nach dieser Stärkung wollte ich meine an der Garderobe abgegebenen, trockenen Sachen holen und schön warm Duschen. Ein Wunder, beim Abholen gab es keine Wartezeit! Es war keiner mehr da, der auf die Wertsachen aufgepasst hat. D.h. jeder hätte sich meinen Kleidersack mit Inhalt (Handy, Schlüssel, Geldbeutel mit 200 Euro, Wechselsachen) mitnehmen können. Zum Glück war bei mir und Renate alles noch da! Die nächste Katastrophe war die gemischte Dusche. Im Vorraum zogen sich alle Teilnehmer aus und die Umziehsachen lagen kreuz und quer herum. Nach dem Ausziehen musste man eine der 7 noch funktionierenden Duschen (Wartezeit nackt 5-10 Min.) erwischen. In diesem Zelt durfte nur ohne Shampoo geduscht werden, für den gröbsten Dreck hat es gereicht! Jetzt nur noch die trockenen Sachen wiederfinden, falls noch vorhanden und anziehen. Ein anderer Teilnehmer hatte weniger Glück! Ihm wurden seine kompletten Sachen beim Duschen entwendet. Und so musste er sich, nur mit einem Handtuch bekleidet, zurechtfinden. Das einige Mitstreiter kein T-Shirt abbekommen haben lässt sich einfach erklären: Jeder, auch ohne Startnummer, konnte sich ein Finisher Shirt abholen! Ich hab nur meine Größe genannt und hab einfach eins bekommen. Wenn ich wollte hätte ich jetzt auch 5.

Dann hab ich Renate auch wieder an der Toilette getroffen. Wir hatten uns am Anfang der zweiten Runde getrennt, weil sie Probleme mit ihren Waden hatte und nur noch gehen wollte. Sie hat erst am Campingplatz geduscht, dort war aber das Wasser eiskalt und sie hat sehr gefroren. Dummerweise haben wir vergessen unsere ChampionChips und unsere Ring°Cards ab zugegeben. Die Ring°Card konnten wir noch ohne Problem zurück geben, aber wir durften nicht mehr Eventgelände, und so haben wir den Chip immer noch. Fürs nächste Jahr?! Noch eine Nacht wollten wir am kalten Nürburgring nicht mehr verbringen und so sind wir heimgefahren.

Oli Pocher
Das Video von RTL Explosiv – “Oli Pocher beim Strongman ab 9:22″ zeigt: Pocher wurde vorgelassen und ist nur eine Runde gelaufen, die Pussy! Ich kann auf solche D Promis verzichten! Der taugt nur noch fürs Promi Dinner!

Fazit
Von der Organisation hab ich bei so einem großen Event viel mehr erwartet. Es ist ja nicht das Erste, sondern wird jedes Jahr in verschiedenen Ländern angeboten. Solche Fehler wie hier, darf es nicht geben! Die Hindernisse waren OK aber nicht besonders schwer. Das härteste bei diesem Strongman war an allen Stellen die Wartezeit. So war für mich der Strongman ein StrongWait. Ich hab zwar überall noch Muskelkater, aber insgesamt hat es doch sehr viel Spaß gemacht. Deshalb hab ich auch mich auch schon unverbindlich vorangemeldet. Ich hoffe alle Hindernisse werden breiter ausgebaut und es gibt nur eine Runde. Das Orga Team sollte auch die Kritiken der Läufer ernst nehmen und umsetzen.

Dann bis 2013 und starken Gruß!

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